„Jagen ohne Hund ist Schund“

Diesem alten Sprichwort folgt die KJS-Plön. Die Hundearbeit und auch die Ausbildung von Jagdhunden haben bei uns einen hohen Stellenwert. Für das Hundewesen ist der Hundeobmann zuständig, der Ihnen gerne in allen Belangen des Hundewesens behilflich ist, wie z.B. bei der Auswahl der für Sie geeigneten Rasse, bei der Ausbildung des Hundes oder bei der Beseitigung von Problemen.

Bei der Anschaffung eines Hundes ist es wichtig, dass Führer und Hund zusammenpassen, um später ein gutes Team zu bilden. Folgende Fragen sollten im Vorwege geklärt werden: Welche Hunderasse passt zu mir, meiner Familie und meinem Revier? Wofür will ich meinen Hund zukünftig hauptsächlich einsetzen? Welche Möglichkeiten habe ich, einen Hund artgerecht unterzubringen?

Obmann für Hundewesen (komm.) Klaus Schnack I Tel.: 04385/596060 I Handy.: 0173/5976762 I email@klaus-schnack.de     

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Damit Sie Ihren Hund zur Prüfung (VJP/HZP/Brauchbarkeit/VGP) vorbereiten, eine jagdliche Brauchbarkeit erlangen und somit dann später auch jagdlich führen können, werden bei uns in der KJS spezielle Lehrgänge angeboten. Hier wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihren Hund systematisch aufbauen, fordern und motivieren können. Gleichzeitig wird in den Lehrgängen das Sozialverhalten ihres Hundes gefördert.

+++++++++++++++++++++++++++++++Aktuelle Hundeführerkurse+++++++++++++++++++++++++++++++++++

zur Erlangung der VJP (Verbandsjugendprüfung), HZP (Herbstzuchtprüfung), Brauchbarkeit, VGP (Verbandsgebrauchshundeprüfung)

Die Ausbildung in Feld, Wald und Wasser findet an 2 Abenden pro Woche bzw. nach Absprache statt. Für die Kursteilnehmer wird eine regelmäßige Teilnahme im Kurs vorausgesetzt. Der Teilnehmer muss im Besitz eines gültigen deutschen Jagdscheines sein.

Im Kurs VJP enthalten sind:

  • ca. 10 Übungseinheiten (ca. 20-25 Unterrichtsstunden) im Feld
  • Die Ausbildung fokussiert sich auf die Bereiche: Hasenspur, Suche, Vorstehen, Gehorsam, Führigkeit, Schussfestigkeit.
  • Mindestteilnehmer 5 Hundeführer, begrenzt auf 8 Hundeführer

Im Kurs HZP/Brauchbarkeit 1, VGP enthalten sind:

  • Ca. 20-25 Übungseinheiten (ca. 65-80 Unterrichtsstunden) im Feld, Wald und Wasser
  • Die Ausbildung fokussiert sich auf 2 Bereiche:
  1. Die Ausbildung mit den Schwerpunkten Gehorsam, Apport, Schleppen, Suche, Vorstehen (nicht bei der Brauchbarkeit), Wasserarbeit, Sozialisierung und Schussfestigkeit
  2. Die Arbeit an der roten Fährte (Schweißarbeit) 

     Mindestteilnehmer 5 Hundeführer, begrenzt auf 8 Hundeführer

Im Kurs nicht enthalten:

  • Das notwendige Schleppwild für die Feld- und Waldarbeit ca. 5-7 Stck. Wild
  • Die für die Ausbildung notwendige Flinte und Munition
  • Zusätzlicher Versicherungsschutz
  • Prüfungsgebühren für die relevanten Prüfungen

Unser Ziel ist es, fundiertes Wissen über die Jagdhundausbildung zu vermitteln sowie jedes Gespann sicher auf die relevanten Prüfungen vorzubereiten.

 

Prüfungstermine:

Prüfungen werden von dem Jagdgebrauchshundeverein Schleswig-Holstein e.V., einigen Kreisjägerschaften und den Rassezuchtverbände angeboten.

 

 

Jagdhunderassen und ihre Einsatzgebiete:

 

  Einsatzgebiete

Rassenbeispiele

Vorstehhund Zeigen dem Jäger das Wild durch Vorstehen an.
Suchen und apportieren das erlegte Wild im Feld und Wasser
z. B.:
DD, DL, GM, DK KLM, PP, Pointer, Setter
Schweißhund Arbeitet auf der Verwundfährte nur nach dem Schuss z. B.:
Hannoveranischer Schweißhund, Bayrischer Gebirgsschweißhund
Retriever Arbeiten überwiegend nach dem Schuss, suchen und apportieren das erlegte Wild im Feld und Wasser z. B.:
Labrador, Flat Coated, Chesapeak Bay Retriever
Stöberhunde Arbeiten vor dem Schuss, stöbern das Wild auf,
haben oft eine gute Veranlagung zur Nachsuchenarbeit
z. B.:
Deutsche Wachtel, Dachsbracke, Brandelbracke, Spaniel
Bau- oder Erdhunde Haben die Aufgabe, Raubwild (z.B. Fuchs, Dacks, Marderhund) aus dem Bau zu sprengen Teckel, Terrier z. B.:
DJT, Fox-Terrier, Parson Russel, Westfalen Terrier