DeHoGa und Kreisjägerschaft Plön laden zum 3. Wildbuffet

Am Dienstag, den 22. Januar 2019 veranstalten DEHOGA und die Kreisjägerschaft einen plattdütschen wilden Obend in der Probstei. Mit einem variantenreichen Wildbuffet in Witt’s Gasthof in Krummbek sollen die Kochkünste der DEHOGA und der Wohlgeschmack von regionalem Wildfleisch präsentiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, auch Nicht-Jäger/-Gastwirte von den Vorzügen des Wildfleisches zu überzeugen. „Fleisch von wildlebenden Tieren ist fettarm sowie reich an Vitaminen, Eiweißen und Mineralstoffen und frei von Antibiotika“ erklärt Vositzender Claus-Henrick Estorff noch weitere Vorzüge des Wildfleisches. Wer am 22. verhindert ist aber gerne Wild im Restaurant probieren möchte findet auf der Internetseite der KJS Plön unter Verbraucher-> Wildfleisch eine Liste von Restaurants im Kreis Plön, die Wild auf der Karte haben.

Der Abend beginnt um 18.30 im Garten des Gasthofs mit Hornklängen der Probsteier Jagdhornbläser bei Punsch und Lagerfeuer. Von dort geht es auf den Saal zum regionalen Wildbuffet. Im Anschluss an das Essen unterhalten die Brotbüttels, die mit ihrer plattdeutscher Comedy und Musik im Dezember zwölfmal für ausverkaufte Vorstellungen gesorgt haben.Hier die Einladung(pdf-Link) zum ausdrucken.

Anmeldungen sind noch kurzfristig unter info@witts-gasthof oder 04344-1568 möglich. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 42,50 € und ist vorab mit Verwendungszweck Wilden Obend 2019 an Witt’s Gasthof, IBAN DE31 2139 0008 0007 7532 25 zu überweisen.

Claus-Henrick Estorff

Wie bereitet man sich auf etwas vor, was man doch eigentlich nie in unseren Revieren haben möchte? Die Antwort muss heißen...bestmöglich.

Aus diesem Grund veranstaltete die Kreisjägerschaft Plön in Zusammenarbeit mit dem Kreisveterinäramt vergangene Woche ein Praxisseminar auf Gut Lehmkuhlen. Geladen waren Vertreter der Politik, Presse und der Jägerschaft(Hegeringe), die sich auf dem Gutshof von Hinrich von Donner einfanden um an dem Übungsszenario teilzunehmen. In dem von Hinrich von Donner vorbereitetem Szenario, sollten zwei verendete Wildschweine gefunden und entsprechend beprobt werden. Die jeweiligen Schritte wurden mit den ca.20 Teilnehmern besprochen und auch praktisch mit der notwendigen Schutzausrüstung durchgeführt. Die Sauen wurden mit einem geeigneten Jagdhund gesucht und bestätigt, an der Fundstelle direkt beprobt, per Ohrmarke markiert und in einem Leichensack per Schlitten geborgen. Auf Desinfektion und Kontaminationsverschleppung ist zu dabei sehr zu achten. Danach wird die Fundstelle mit Absperrband markiert. Eine Übung in dieser Art ist immens wichtig um nicht nur das „richtige“ Bergen der Wildschweine zu gewährleisten, sondern auch die Schnittstellen zwischen allen Beteiligten zu prüfen. Die Zusammenarbeit der Revierinhaber bzw. der jeweiligen JAB`s vor Ort mit dem Ordnungsamt, dem Kreisveterinäramt und eventuell anderen Sicherheitsbehörden(Polizei,Feuerwehr,THW…) ist in so einem Fall unabdingbar.

Wir danken allen Beteiligten der Übung und ganz besonders Hinrich von Donner für die Organisation dieses Praxistages.